Körperliche Ursachenbehandlung

Leistungsspektrum

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Viele Jahre habe ich meine Patienten rein homöopathisch behandelt, worauf gestörte Regulationen im Körper und auch die emotionale Ebene gut ansprechen. Mit der Zeit wurde ich immer öfter mit tatsächlichen Mangelzuständen oder anhaltenden Vergiftungen konfrontiert – vor allem bei lange oder schwer erkrankten Menschen.
Dann muss der Mangel ausgeglichen werden, und die Vergiftungen müssen abgestellt werden.

Hier sehe ich häufiger:

  • Mangelzustände infolge der chemischen Reaktionen, die bei chronischen Entzündungen ablaufen
  • Generelle Erschöpfung des gesamten Organismus (Burn out, chronische Müdigkeit)
  • Schäden durch falsche Ernährung, auch durch Diäten und unsachgemäße Ernährungshinweise
  • Chronische Vergiftung des Körpers durch aggressive Substanzen, die bei chronischen Entzündungen entstehen (freie Radikale, oxidativer Stress und Nitrostress)
  • bestehende Allergien und Unverträglichkeiten werden angeheizt durch falsche Nahrungsmittel, gelegentlich auch durch Zahnmaterialien
  • anhaltender Kontakt zu ungesunden Substanzen, Umweltgiften und Schadstoffen (z.B. Konservierungsstoffe, Schaumbildner in Hygieneartikeln, Formaldehyd, Insektengifte, Pilz- und Unkrautmittel, Blei und Kupfer)
  • Ungünstige Lebensumstände, unpassender Lebensrhythmus
  • Schwermetallbelastungen oder unsachgemäß durchgeführte Schwermetallausleitungen
  • Belastungen durch Elektrosmog (Handy, DECT-Telefone, W-LAN, Mobilfunkanalagen) bei geschwächten Menschen
  • Übersäuerung mit dadurch bedingten Mineralienverlusten und Folgesymptomen (zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, Knochenschwäche, Muskelkrämpfe, Verspannungen)
Ebenen der Gesundheit
Ursachen für Erkrankungen können
auf jeder Ebene liegen.
Die Ursachenbehandlung kümmert sich um die körperliche Ebene.

Eine sehr ausführliche Anamnese liefert mir Hinweise auf Mangelzustände, versteckte Entzündungen und Immunprozesse, die den Körper laufend schwächen. Bei Bedarf können dazu Laborwerte eingeholt werden, die mir eine objektive Kontrolle der Ausgangssituation und des Therapieerfolgs ermöglichen.

Auf körperlicher Ebene arbeite ich vor allem nach den Empfehlungen der Cellsymbiosistherpie® nach Dr. Heinrich Kremer und nach den Methoden von Dr. Bodo Kuklinski. Dazu gehört eine ständige Weiterbildung auf diesem Gebiet.


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Spezialthema: Schäden der Mitochondrien

Schäden der Mitochondrien

Die Mitochondrien – die sogenannten Kaftwerke der Zelle – sind lebenswichtig. Jede einzelne Zelle unseres Körpers enthält bis zu 1500 von ihnen, Nervenzellen sogar noch mehr. Die Mitochondrien sind, wenn man so will, das größte Organ des Menschen. Allein der Herzmuskel besteht zu 70% seines Gewichtes aus Mitochondrien. Ohne Mitochondrien läuft praktisch gar nichts im Körper. (Der einzige Vorgang, an dem die Mitochondrien nicht beteiligt sind, ist die Zellteilung). Die Mitochondrien verarbeiten für die Zellen den Sauerstoff, den wir einatmen, und sie liefern die Energie aus der Nahrung, die wir essen. Über die Substanz ATP steuern sie fast sämtliche Vorgänge, die im Körper ablaufen.

Lange Zeit waren diese kleinen Wunderwerke schwer erforschbar. Inzwischen begreift die internationale Forschung die Schlüsselrolle der Mitochondrien bei vielen modernen Zivilisationskrankheiten. Seit dem Jahr 2000 wurden tausende Forschungsarbeiten dazu veröffentlicht.

Die Mitochondrien, die wir übrigens nur von unserer Mutter erben, bringen ihre eigene Erbsubstanz mit. Diese kann durch Giftstoffe und freie Radikale geschädigt werden. Bis heute kennt man keinen Reparaturmechanismus. Solche Schäden können die Anzahl der funktionierendender Mitochondrien in den Zellen im Laufe der Jahre dramatisch reduzieren. Ins Krebszellen fand man die Anzahl der Mitochondrien auf nur noch 30% reduziert.
Unser Körper toleriert diese Schäden erstaunlich lange. 10, 20 und 30 Jahre sind keine Seltenheit. Dann erst treten plötzlich unerklärliche und heute weit verbreitete Symptome auf wie:

Typische Symptome durch Mitochondrienschäden

Typische Ursache für solche langjährigen Entgleisungen sind vor allem versteckte Entzündungen, bei denen im Körper dauerhaft das hochgiftige Stickstoffmonoxid (NO) produziert wird. Dessen Bildung wird leider auch durch viele verbreitete Arzneimittel angeregt. Für die Entdeckung dieses hochgiftigen, körpereigenen Stoffes wurde 1998 der Nobelpreis für Medizin verliehen.
Wegen der hohen Giftigkeit und Reaktionsfreudigkeit dieser Stoffe spricht man von Nitrostress oder auch von nitrosativem Stress.
Die Auswirkungen von Nitrostress sind so vielfältig, dass sie hier kaum aufgezählt werden können. Unter anderem kommt es zum Verlust von Vitaminen und zur chemische Veränderung von Eiweißen und Enzymen, die dadurch unwirksam werden. Dies führt zu vielen Krankheiten, weil dann wichtige Abläufe im Körper nicht mehr funktionieren.
Man kann sogar mit Labormethoden dieses giftige Gas in der Ausatmluft des Menschen messen. Gesunde Menschen atmen davon gar nichts ab bzw. sie haben einen Wert von <10 µg/m3. Bei Kranken finden wir aber Werte, die 50 mal oder sogar 130 mal so hoch sind. Man kann Nitrostress auch über den Urin messen. Die Auswirkungen solcher Giftstoffe sind vielfältig und sie können verstreut im ganzen Körper auftreten.

Wenn die Ursache der Erkrankung nur im erkrankten Organ allein gesucht wird, wird der Arzt häufig nicht fündig. Ihre Beschwerden werden dann leicht als rein psychosomatisch abgetan.

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Mitochondrien

Jede Körperzelle enthält durchschnittlich 1500 Mitochondrien, ohne die sie nicht lebensfähig wäre.

 

Diagnostik

Eine Diagnostik von Mitochondrienstörungen ist durch Nachweis bestimmter ungewöhnlicher Stoffwechselprodukte möglich.
Laborwerte erlauben auch eine gute objektive Erfolgskontrolle.

Ansatzpunkte einer ursächlichen Therapie sind:

  1. Abstellen der Ursachen für die chronische Erzeugung von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper
    (Langandauernde chronische Entzündungen, Pilze und Enzündungen im Darm, übergroße Beweglichkeit oder Blockade der Halswirbelsäule, Vergiftung durch direkte oder indirekte Nitrate aus eingenommenen Medikamenten und der Nahrung.)
     
  2. Unschädlichmachen des giftigen Stickstoffmonoxids im Körper
     
  3. Reparatur und Wiederaufbau der Mitochondrien durch pflanzliche Stoffe, die hochdosiert essentielle Bausteine und Kernsubstanzen von Mitochondrien enthalten, welche in der Nahrung zu wenig vorhanden sind
    und
    Gabe von starken Radikalfängern, um die Zellen von giftigen Reaktionsprodukten zu befreien, die bei Mitochondrienschädigung entstehen.
    und
    Behebung von entstandenen Mangelzuständen

Kosten

Für die Behandlung von körperlichen Ursachen sind in der Regel nur wenige Konsultationen nötig. Der finanzielle Aufwand liegt hier vor allem in der Beschaffung sinnvoller Aufbaustoffe, die über mehrere Monate eingenommen werden müssen.

Weiterführende Informationen

Das Buch von HP Ralf Meyer Die Logik und Zwangsläufigkeit von Krebs und seinen Vorläufererkrankungen – eine neue Dimension der Medizin erklärt leicht verständlich die körperlichen Ursachen von vielen verbreiteten Erkrankungen.

Grundlagen der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. Heinrich Kremer, komplementäre Krebstherapie

Typische Erkennungszeichen und Symptome von Kryptopyrrolurie, Interview mit Dr. Kuklinski, Fotos von Gregor Gahlen mit typischen Körpersymptomen

Buchempfehlung Der Burnout Irrtum zu den körperlichen Ursachen von Burn out und Schwäche

Verständlicher Artikel zu den Ursachen von AD(H)S

Film zum Pro-Immun M Antikörpertest

Video-Vorträge:
Dr. Bodo Kuklinski – Müde, erschöpft, Kreuz- und Gliederschmerzen, Verdauungsstörungen, ... alles psychosomatisch?
Dr. Mutter über die Giftigkeit von Schwermetallen und Krankheiten durch Elektrosmog

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Bitte beachten Sie: Die hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Die Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.